Das gute Leben ist möglich
von Karl A. Immervoll. Aus: Diakonia. Internationale Zeitschrift für die Praxis der Kirche. 2007/1 p 44-49www.diakonia-online.net
A. Die Anfänge
1. Die freie Republik
Es liegt am Rand, das obere Waldviertel, jene Landschaft im Nordwesten Niederösterreichs, das an Tschechien angrenzt: 120 km von der Landeshauptstadt entfernt, 140 km von Wien, tschechischen Großstädten viel näher, wird das Gebiet zum Zentrum eines für Österreich neuartigen Experiments: einer Regionalwährung, dem Waldviertler.
Die Region gilt als strukturschwach, wirtschaftlich benachteiligt, wegen der Grenze, sagt man: vor 1989, weil sie geschlossen war, danach, weil sie offen ist. Dabei war es seit mindestens 200 Jahren die Abhängigkeit von Zentralräumen, die das Waldviertel schwächte und es immer noch tut. Seit Generationen gehen Leute weg – in die Stadt. Mit den Menschen wandern Kreativität, Engagement und Geld ab, letzteres verstärkt durch Konzernbetriebe und Großmärkte. Nach einer vorsichtigen Kalkulation bedeutet das für eine Kleinstadt wie Heidenreichstein (mit knapp 5000 Einwohnern) und deren Umland jährlich mindestens 12 Millionen Euro, Geld, das nicht annähernd zurückfließt.
Während Regionalpolitiker und andere Personen in die Städte fahren und um Förderungen oder Betriebsansiedlungen verhandeln hat eine kleine Gruppe von Frauen und Männern begonnen in den Werken des Philosophen Leopold Kohr und des Ökonomen Silvio Gesell zu lesen, sodann scherzhaft gemeint, es wäre höchst an der Zeit die eigene Republik auszurufen, ohne territorialen Ansprüche, die Zugehörigkeit zur Idee wird vielmehr durch das Hissen einer Fahne kundgetan. Und sie erinnerten sich an das Experiment, das der Tiroler Bürgermeister Michael Unterguggenberger im Jahr 1932 in Wörgl durchführte: eigenes Geld.
2. Die Ermutigung
Wir, das war ein wichtiger Paradigmenwechsel. Man könnte,… Die Politiker sollen doch,… Nein, daran knüpften wir keine Hoffnung mehr. Zu viele Prognosen, Versprechungen hatten uns enttäuscht; Eine Veränderung kann nur von innen kommen, aus der Region selbst, genauer gesagt von den hier lebenden Menschen. Also wir – Waldviertlerinnen und Waldviertler - diskutierten, lasen, analysierten, studierten andere Systeme wie etwa den Chiemgauer, reisten, berichteten, diskutierten, …
Im Jänner 2005 entschlossen wir uns die Idee einer eigenen Regionalwährung für das Waldviertel der Öffentlichkeit vorzustellen. Unter dem Titel Das gute Leben ist möglich luden wir zu einem Diskussionsabend. Nicht nur, dass wir von der Anzahl der Besucher überrascht waren; negative Entwicklungen wurden klar benannt und ihre Auswirkungen auf die hier lebenden Menschen kritisiert. Niemand verfiel jedoch deshalb ins Jammern, sodass negative Stimmung gar nicht erst aufkommen konnte. Alle hatten die Gewissheit in sich, dass es an uns liegt und wir auch die Möglichkeiten haben: Wir gestalten unserer Zukunft im Waldviertel selbst! Damit war der Auftrag gegeben: Die Zeit des reinen Diskutierens hatte ein Ende gefunden. Eine Bewegung war entstanden und wir schritten zur Tat.
3. Der Grundgedanke: kommunitäres Wirtschaften
Aus meiner Kindheit habe ich die Erinnerung an eine Atmosphäre des Miteinander. Unser Brot bezogen wir jede Woche von einem anderen Bäcker. Die Hose bekam ich nicht vom Versandhaus, denn bei uns gab es genug Schneider. Wir kauften in den heimischen Betrieben, denn die Menschen wollten Arbeit. Umgekehrt kamen die Leute in das kleine Textilgeschäft meines Vaters. Natürlich spielte auch Geld damals eine Rolle, aber es war den meisten klar: ohne Gemeinsamkeit, ohne gegenseitigen Respekt, ohne Hilfe geht es nicht.
Ich erinnere mich auch noch an den ersten „Supermarkt“, welch eine Errungenschaft! Ich erinnere mich aber auch an das Zusperren des letzten Milchgeschäftes. Ein anderer Geist hatte
Einzug gehalten!
Heute werben zwar die Geschäftsleute für den Einkauf im Ort. Sie selbst beziehen ihre Waren aber großteils nicht aus der Region. Andere kaufen dort, wo es am billigsten ist. Alle stehen zueinander in Konkurrenz. Konkurrenz aber tötet Vertrauen.
Genau an diesem Punkt setzt die Idee einer eigenen Währung an: 100 Euro in der Filiale einer Konzernkette ausgegeben gehen weg. Für einen neuen Einkauf braucht es neues Geld. 100 Waldviertler beim Fleischhauer bezahlt ermöglicht ihm die gleichen Scheine an den Bauern weiter zu geben von dem er die Kuh gekauft hat. Der wiederum bestellt damit beim Tischler, dieser entlohnt seinen Arbeiter, der für seine Kinder aus der Papierhandlung Schulhefte braucht. Die dortige Verkäuferin geht zur einzigen Schneiderin, die wiederum zum Fleischhauer. Nicht die Menge des Geldes ist entscheidend, sondern wir oft es seinen Besitzer wechselt. Eine relativ geringe Summe bewirkt so eine hohe Wertschöpfung. Dafür braucht es allerdings geschlossene Kreisläufe, die eine Abwanderung des Kapitals verringern. Wer das Vertrauen hat, dass „sein Geld“ wieder zum ihm zurückkommt kann sich leisten eine lokale Leistung teurer zu kaufen und braucht nicht nach Billigprodukten zu greifen.
4. Wie funktioniert nun eine Regionalwährung?
Grundsätzlich handelt es sich nicht um Geld, sondern um Gutscheine, die bei Ausgabestellen gekauft werden. Solche kann nur eine gemeinnützige Einrichtung sein, die für ihren Dienst 3% (Sozial-)Förderung erhält. Der/die BesitzerIn der Gutscheine kann sie nun in den Mitgliedsbetrieben ausgeben wie „normales“ Geld. Die betreffenden Betriebe sind gekennzeichnet, haben also in der Regel ein Schild an der Eingangstüre: Waldviertler willkommen, sind auf der Homepage eingetragen, stehen im Werbefolder für KonsumentInnen. Im Idealfall gibt der Inhaber die Gutscheine an lokale Lieferanten oder seine Beschäftigten weiter, beziehungsweise ist selbst Konsument. Bestehen zuwenig Gelegenheiten, kann er W wieder in € zurückwechseln, allerdings zu einem Werbebeitrag von 5%.
Für KonsumentInnen ist ein Rücktausch nicht möglich. Sie können die Gutscheine nur ausgeben, möglichst innerhalb des laufenden Quartals. Denn beim Quartalswechsel verlieren sie 2% ihres Wertes. Dies ist die Umlaufsicherung mit der gewährt werden soll, dass die Gutscheine auch wirklich ausgegeben und nicht gehortet werden. Sparen zahlt sich also nicht aus. Wer spart, dessen Scheine verlieren an Wert.
Hier liegt der Angelpunkt der Regionalwährung, der eigentliche Paradigmenwechsel. Silvio Gesell stellte schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Überlegung an, dass Waren verfaulen, verrosten, veraltern, … Wenn also Geld Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen sein soll, dann muss es ebenso einem Verfaulungsprozess unterworfen werden.
Dazu im Widerspruch steht eine andere Funktion des Geldes: es ist Wertaufbewahrungsmittel. Liegt es (bei der Bank), gewinnt es an Wert, trägt Zinsen. Es wird das Maß aller Dinge, in dem alles gemessen wird. So erhebt es sich über alles Leben und Lebenswerte, ist heiß begehrt, Sammelobjekt. Geld wird zum Suchtmittel, zum Mittelpunkt der Begierde, zur Krankheit, zum Gottesersatz!
Wir treffen damit den Nerv des bestehenden Wirtschaftssystems, denn wer will schon Geld verlieren? Die Folge sind hitzige Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern, eine ungeahnte Öffentlichkeit mit allen Vor- und Nachteilen.
B. Eine Graswurzelbewegung entsteht
1. Die Euphorie
Die Menschen, die hier aktiv werden sind keine politischen Größen. Sie kommen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Winkeln, angesteckt von einer Sehnsucht nach Befreiung von einem zerstörerischen Wirtschaftsystem. Allesamt sind es Frauen und Männer, die die Auswirklungen miterleben, achtsame Leute mit großem Gespür für ihre Mitmenschen und die Umwelt. Es ist der kairos, der sie jetzt auf einmal zusammen führt. Sie treffen sich Woche für Woche, Monat für Monat. In kürzester Zeit hat die Diskussion eine Breite erreicht, die alle staunen lässt.
Plötzlich finden wir uns in Gesprächen wieder, in denen wir unser (ohnehin schon kritisches) Verhalten erneut infrage stellen: Welchen Stellenwert hat Geld in unserem Leben? Wofür gebe ich welches aus? Mit wem mache ich einen Handel? Je länger wir reden umso bohrender werden die Fragen. Wie bei einer Zwiebelschale nehmen wir mit jedem Schritt Schicht um Schicht weg. Aber je weiter wir zur Mitte kommen umso tränenreicher wird der Prozess. Eine Umkehr ist nicht möglich.
Neue Kreisläufe entstehen. Ein Mechaniker baut Dieselmotoren für den Ölbetrieb um, gleich gegenüber befindet sich die „Tankstelle“, d.h. die Produktionsstätte für das Rapsöl aus heimischen Anbau. Eine beschäftigungslose Schneiderin beginnt Versuche mit Herrenhosen, denn das Modegeschäft für Männer hat im Ort keine Nachfolge mehr gefunden. In einer Stadt gibt es keine Möglichkeit mehr von Bauern aus dem Umfeld Eier zu beziehen. KonsumentInnen schließen sich zu einer Abnehmergemeinschaft zusammen und bewegen einen Bauern zu Einstellung von Hühnern. Anderswo entsteht ein Regionalmarkt, der ausschließlich Produkte aus der Region anbietet.
Die Initiativen sind unspektakulär und klein, bewegen aber bei den beteiligten Menschen unglaublich viel. Denn wer regelmäßig W einstecken hat überlegt auch, wo sie ausgegeben werden können. Der Anblick der Scheine ist eine Mahnung zum bewussten Einkauf. Innerhalb von kürzester Zeit entsteht eine Gesinnungsgemeinschaft, die sich auch regelmäßig trifft, bestärkt und neue Ideen entwickelt. Bereits nach einem Monat sind fast 200 Betriebe dabei und 15.000,- W im Umlauf.
2. Die Ernüchterung
Die bisher beschriebene Arbeit erfolgte rein durch ehrenamtliches Engagement. Bald spürten wir unsere Grenzen und sahen, dass die Bewegung viel zu schnell gewachsen war. Wir merkten dies an unserer eigenen Überforderung und an den vielfältigen Aufgaben. Es gab so viel zu bedenken und zu koordinieren: Trotz intensivster Beschäftigung mit der Materie waren wir nicht wirklich darauf gefasst, was alles auf uns zukam. Wir machten Bildungsarbeit, führten ausführlichste Gespräche, waren „Bank“ und Verwaltung zugleich, gestalteten Homepage, organisierten Stammtische und Quartalsfeste, schrieben Artikel, gaben Interviews, begleiteten und unterstützten neue Initiativen, diskutierten Ideen, lasen weiterhin Bücher, Zeitschriften und Internetseiten, über die wir uns austauschten, … Die ersten Monate trug uns die Euphorie des Anfangs, aber dann machte sich Müdigkeit breit, in der Folge auch Meinungsunterschiede.
In dieser Zeit traten Vertreter der Kammer für Arbeiter und Angestellte/Niederösterreich, einer großen Institution, an uns heran und luden uns zur Zusammenarbeit ein. Das bedeutete nicht nur Unterstützung durch Fachleute, sondern auch Fördergelder. Kurz gesagt: Es gab Geld für die Einstellung hauptamtlicher MitarbeiterInnen.
3. Bottom up and Top down
Zwar warnten Stimmen, aber in der Situation der Überforderung war das Angebot zu attraktiv. Zudem sahen wir uns engagierten MitarbeiterInnen der Arbeiterkammer gegenüber, mit denen zu kooperieren wir wenig Schwierigkeiten sahen. Uns war schon klar: Eine Graswurzelbewegung auf der einen Seite und eine mächtige landesweite Institution auf der anderen sind sehr ungleiche Partner. Eigentlich sind es unvereinbare Systeme. Doch Menschen guten Willens auf beiden Seiten sollten das Unmögliche ermöglichen. Wir waren uns also einig, dass es sehr viel Gefühls bedarf um die Bewegung von unten mit der Förderung von oben so zu verbinden, dass erstere nicht erstickt wird.
Gleich zu Beginn fanden Expertenworkshops statt, ein Regionalbüro wurde eingerichtet, bald Leute beschäftigt, die ein effektives Arbeiten ermöglichen sollten. Die Praxis sah allerdings anders aus: zu verschieden waren die Sprache und Erfahrungen der Partner! Die einen mit Sitz in Wien, die anderen im Leben der Region eingebunden, hier Geldtheoretiker, dort Leute in praktischen Prozessen, auf der einen Seite gut organisierte und systematisch arbeitende Beschäftigte, auf der andere Seite engagierte Ehrenamtliche, die mit viel Experimentieren Schritt für Schritt sich bewegten. Sie sprachen vom Geld, wir von den Menschen. Eigentlich nichts Überraschendes, trotzdem eine schmerzhafte Erkenntnis. Wir hatten das Gute Leben verloren!
C. Zwei Lernfelder
1. Das Prinzip der Subsidiarität
Auslösender Moment zur Entwicklung der Basisbewegung war das Gefühl der Menschen ihr Leben im Waldviertel selbst bestimmen zu können. Nun war da eine Organisation außerhalb der Region mit ernsthaftem Interesse mitzutun. Doch wenn viel Geld im Spiel ist, dann gibt es Interessen. Welchen Stellenwert hat dann lokale Kompetenz, nämlich die Erfahrung der Leute vor Ort, die nicht so systematisch, wissenschaftlich, in allen Aspekten reflektiert oder in Geld zu messen ist? Wer entscheidet darüber was für die Bewegung (und die Region) gut ist? Gibt ein noch so durchdachtes Konzept von außen das Recht einen Prozess an der Basis zu korrigieren, wenn es dort dafür kein Einsehen gibt?
Der größte Streitpunkt war die Weiterentwicklung des Währungssystems mit seiner Umlaufsicherung. Abschaffung dort, weil damit die Akzeptanz erhöht werden könnte, wesentliches Element in der Überzeugung der AktivistInnen auf der anderen Seite, die meinen es gehe nicht um Akzeptanz sondern um Umdenken. Statt in der Praxis die notwendigen Schritte entstehen zu lassen gab es endlose Diskussionen am grünen Tisch. Die ersehnte Unabhängigkeit von außen wurde so nicht erreicht!
2. Der Mensch kommt vor dem Geld
Für die InitiatorInnen war die Einführung des Waldviertlers ein Weg zur Bewusstseinsbildung. Oikonomia soll ihrer Bedeutung entsprechend ein gemeinsames Sorgen um den Haushalt sein. Unser Wirtschaftssystem spricht vom freien Wettbewerb und verschweigt die Auswirkungen auf die Menschen. An die Stelle eines zerstörerischen Kampfes gegeneinander trat die Vision eines gemeinsamen Tuns.
Denn Reichtum entsteht nicht durch Horten und Anlegen von Geld; Reichtum entsteht im Lebensfluss, im ständigen und feiwilligen Geben und Nehmen. Dieses zu fördern war das wesentlichste Anliegen bei der Einführung des Waldviertler, also: Gutes Leben ist möglich!
In den Gesprächen und Konzepten der Arbeiterkammer und ihren Projektpartnern ging es in erster Linie um die Währung als abstraktes Mittel. Doch die Wirklichkeit des Waldviertels ist nicht in erster Linie durch eine geldtheoretische Diskussion zu verändern. Es braucht den Willen miteinander wieder etwas zu tun haben zu wollen. Die Währung ist Mittel und nicht das Ziel.
D. Ausblick
Die Kooperation findet also in dieser Form ein Ende; zu groß sind die Gegensätze, zu unüberbrückbar die Positionen und Ansprüche. Das mag schmerzhaft sein, ist aber auf beiden Seiten eine wichtige Erfahrung. Die Waldviertler Regionalwährung geht daran nicht zugrunde, sondern positioniert sich mit diesen Lernerfahrungen neu. Letztlich stellen wir uns selbst die gleichen Fragen wie den Leuten der Kammer: Wollten wir zu viel? Haben wir zuviel Verantwortung übernommen und über andere bestimmt? Gemeinsamkeit heißt eben so schnell als die Beteiligten es vermögen: Der Mensch ist wichtiger als die Idee und Subsidiarität gilt auch im Kleinen.
Nach herkömmlichen Maßstäben mag es ein Rückschritt sein. Doch wir empfinden diese Erkenntnisse als einen kräftigen Sprung vorwärts. Und wir wissen: „Wir sind noch nicht im Festsaal angelangt, aber wir sind eingeladen. Wir sehen schon die Lichter und hören die Musik!“ (Ernesto Cardenal)
Weiterführende Literatur:
Andrea Baier, Veronika Bennholdt-Thomson, Brigitte Holzer, Ohne Menschen keine Wirtschaft. Oder: Wie gesellschaftlicher Reichtum entsteht, München 2005
Yoshi Frey, Die gläubigen Schuldner. Die spirituellen Gründe des Geldwahns, Norderstedt 2005
Silvio Gesell, Gesammelte Werke. Band 11, Lütjenburg 2004
Margrit Kennedy, Berhard a. Lietar, Regionalwährungen. Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand, München 2004
Erich Kitzmüller, Herwig Büchele, Das Geld als Zauberstab und die Macht der internationalen Finanzmärkte. Wien 2005
Leopold Kohr, Small Is Beautiful. Ausgewählte Schriften aus dem Gesamtwerk, Wien 1995
Bernhard A. Lietar, Das Geld der Zukunft. Über die zerstörerische Wirkung unseres Geldsystems und Alternativen hierzu, München 2002
Klaus Rohrbach, Freigeld. Michael Unterguggenberger und das „Währungswunder von Wörgl“, Borchen 2004






